Infrastrukturen in Liechtenstein: Geschichte und Bedeutung

10.07.2020 - Liechtenstein Institut
Das gute Funktionieren von Gesellschaft und Wirtschaft hängt massgeblich von verschiedenen Infrastrukturen ab. In der Regel werden Infrastrukturen grösseren Ausmasses vom Staat bereitgestellt. Oft reichen ihre Anfänge bis ins 19. Jahrhundert oder noch weiter zurück. In einer im Auftrag des Ministeriums für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport erstellten Studie stellt Christoph Merki die Geschichte zwölf solcher öffentlicher Errungenschaften vor.

Dazu gehören der Rheinschutzbau, die Rüfeverbauungen, die Rheinbrücken, das Telekommunikationsnetz, das Strassennetz, der Binnenkanal, die Liechtensteinische Landesbank, das Stromnetz, die Freiwillige Feuerwehr, die Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV, der öffentliche Busverkehr und die Eisenbahn.

Folgende Fragestellungen standen bei der Erarbeitung der Studie im Vordergrund: die Anfänge der jeweiligen Infrastruktur, ihr Ausbau im Laufe der Zeit, ihre Finanzierung und ihre Bedeutung für Liechtenstein. Aufgrund der Kleinheit des Landes und der früheren Armut wurden einige Infrastrukturen eher spät eingeführt. Hin und wieder wurden unkonventionelle Lösungen gefunden, bei denen die Nachbarländer Liechtensteins eine wichtige Rolle spielten.

Sommerserie «Infrastrukturen» im Liechtensteiner Volksblatt
Teures Korsett für den Alpenrhein, 13.7.2020
Der lange Kampf gegen die Gefahr aus den Bergen, 15.7.2020
Von der Fähre zur Betonbrücke, 20.7.2020
Erst waren es Punkte und Striche, 22.7.2020
Ein Millionenprojekt in der Endlosschleife: Der Strassenbau, 27.7.2020
Das «Jahrhundertwerk», das fünf Jahrzehnte auf sich warten liess, 29.7.2020
Mit der Staatsgarantie auf einer wirtschaftlichen Berg- und Talfahrt, 3.8.2020
Geplatzter Traum von der Unabhängigkeit, 12.8.2020