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30 Jahre Frauenstimmrecht - Frauen und Politik

Time:
11. September 2014 - 02. October 2014
Location:
Multi-Purpose Hall
Haldenstrasse 86
LI - 9487 Gamprin
Location Map
Vortragsreihe mit Diskussion

Programm


Donnerstag, 11. September 2014, 18.00 Uhr
Der lange Weg zum Frauenstimmrecht in Liechtenstein: ein historischer Rückblick
Referentin: Julia Frick (Historikerin, Balzers)

Presseartikel, 12. September 2014 im Liechtensteiner Vaterland
Presseartikel, 12. September 2014 im Liechtensteiner Volksblatt


Donnerstag, 18. September 2014, 18.00 Uhr
Das liechtensteinische Engagement auf internationaler Ebene zur Förderung der Frauenrechte
Referentinnen: Claudia Fritsche (Botschafterin in Washington); Karin Lingg (Amt für Auswärtige Angelegenheiten)

Presseartikel, 20. September 2014 im Liechtensteiner Vaterland
Presseartikel, 20. September 2014 im Liechtensteiner Volksblatt


Donnerstag, 25. September 2014, 18.00 Uhr
Politische Frauenförderung in Liechtenstein: Staat und Parteien
Referentinnen: Bernadette Kubik-Risch (ehemalige Leiterin der Stabsstelle für Chancengleichheit Liechtenstein);
Dr. Linda Märk-Rohrer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachbereich Politik, Liechtenstein-Institut)

Presseartikel, 27. September 2014 im Liechtensteiner Vaterland
Presseartikel, 26. September 2014 im Liechtensteiner Volksblatt


Donnerstag, 2. Oktober 2014, 18.00 Uhr
Frauen und Politik in Deutschland und Liechtenstein - ein Vergleich
Referentinnen: Dr. Ina Bieber (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Goethe-Universität, Frankfurt am Main);
Dr. Linda Märk-Rohrer

Presseartikel, 3. Oktober 2014 im Liechtensteiner Vaterland
Presseartikel, 3. Oktober 2014 im Liechtensteiner Volksblatt

Am 29. Juni/1. Juli 1984 wurde das Frauenstimmrecht in Liechtenstein per Volksabstimmung eingeführt. Das Ereignis, welches einen grundlegenden Schritt in die Moderne symbolisiert, jährt sich 2014 zum 30. Mal. Dies ist Anlass, um die politische und gesellschaftliche Situation der Frauen in Liechtenstein aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Rechtlich betrachtet ist eine Gleichstellung zwischen Männern und Frauen heute zwar erreicht, auf politischer und gesellschaftlicher Ebene gibt es aber nach wie vor grosse Ungleichheiten. Was braucht es noch, um die Frauen und Männer gleichzustellen? Wird sich eine Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern von alleine einstellen oder sind dazu konkrete Förderungsmassnahmen nötig? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Vortragsreihe «30 Jahre Frauenstimmrecht: Frauen und Politik» an vier Vortragsabenden.

Julia Frick setzt sich mit den Anfängen der Frauenbewegung in Liechtenstein und dem langen Weg bis zur Einführung des Frauenstimmrechtes auseinander. Karin Lingg beleuchtet das liechtensteinische Engagement zur Förderung der Frauenrechte und der Gleichstellung im Rahmen internationaler Organisationen, insbesondere der Vereinten Nationen. Botschafterin Claudia Fritsche leitet anschliessend zu den Aktivitäten Liechtensteins zur Frauenförderung und Vermittlung des liechtensteinischen Engagements an der Botschaft in Washington über.

Am dritten Abend der Vortragsreihe berichtet Bernadette Kubik-Risch über die staatlichen Förderungsmassnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern und Linda Märk-Rohrer thematisiert die Erfolge und Misserfolge der Frauenförderung durch die liechtensteinischen Parteien. Am letzten Vortragsabend schliesslich soll die politische Situation der Frauen in Liechtenstein mit derjenigen der Frauen in Deutschland, zusammen mit der Expertin Ina Bieber, verglichen werden.



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