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Studie zur Lohn(un)gleichheit in der Landesverwaltung veröffentlicht

13.12.2018 - Publikationen
Im Auftrag des Amtes für Personal und Organisation hat das Liechtenstein-Institut eine Studie zur Lohn(un)gleichheit in der Liechtensteinischen Landesverwaltung erstellt. In der nach 2007 und 2012 zum dritten Mal in Auftrag gegebenen Analyse der Löhne in der Landesverwaltung untersuchte das Liechtenstein-Institut, ob der Staat als öffentlicher Arbeitgeber die Löhne geschlechtsneutral festlegt.

Anhand der verfügbaren Lohndaten konnte keine Geschlechterdiskriminierung festgestellt werden. Wie bereits in den vorangegangenen Untersuchungen wurde festgestellt, dass Frauen in tieferen Lohnklassen verstärkt vertreten sind. Deshalb verdienen Frauen im Gesamtdurchschnitt  weniger als Männer. Innerhalb der einzelnen Lohnklassen besteht jedoch Lohngleichheit. Vorhandene Unterschiede lassen sich nicht durch das Geschlecht, sondern mit anderen Faktoren wie Alter oder den Dienstjahren erklären.

 

Die Studie wurde am 13. Dezember 2018 von Regierungschef Adrian Hasler und Autor Wilfried Marxer im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. 

 

 

 

Lohnanalyse: Gute Noten für die Landesverwaltung. Berichterstattung im Liechtensteiner Vaterland, S. 1, 14.12.2018

Lohnunterschiede durch andere Faktoren erklärbar. Berichterstattung im Liechtensteiner Vaterland, S. 3, 14.12.2018

"Frauen sind häufiger in tieferen Lohnklassen beschäftigt". Berichterstattung im Liechtensteiner Volksblatt, 14.12.2018

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