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Doppelbürgerschaft in der Schweiz – neue Studie erschienen

18.12.2018 - Publikationen
Zum Internationalen Tag der Migrantinnen und Migranten hat die Eidgenössische Kommission für Migration eine neue Studie zum Thema Doppelbürgerschaft veröffentlicht. Martina Sochin D’Elia hat gemeinsam mit Joachim Blatter und Michael Buess an der Entstehung der Studie mitgewirkt.

Bereits jede vierte Schweizerin und jeder vierte Schweizer im In- und Ausland verfügen über mindestens eine weitere Staatsbürgerschaft. Immer mehr Menschen erlangen die Doppelbürgerschaft durch Geburt. Mit der Zunahme von Schweizer Doppelbürgern verwischen sich die vereinfachten Kategorien „Schweizer“ und „Ausländer“ zusehends. Die Doppelbürgerschaft stellt eine soziale Realität dar, dennoch weckt das Thema immer wieder Emotionen. Fragen der Zugehörigkeit und Loyalität stehen im Vordergrund: beispielsweise bei Sportlern oder Politikern mit doppelter Staatsangehörigkeit. Die Studie der Eidgenössischen Migrationskommission EKM präsentiert erstmals einen umfassenden Überblick zur Entwicklung sowie zu den Chancen und Risiken von Doppelbürgerschaft in der Schweiz. 

 

 

Doppelbürger sind nicht in den vereinfachten Kategorien «Schweizer» und «Ausländer» zu fassen.

Medienmitteilung der Eidgenössischen Kommission für Migration, 18. Dezember 2018

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