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Liechtenstein Institut Bendern, Liechtenstein

 
 
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Wir über uns

Der Zweck

Das Liechtenstein-Institut ist eine wissenschaftliche Forschungsstelle und akademische Lehrstätte. Es betreibt und fördert die auf Liechtenstein bezogene Forschung. Die Ergebnisse sollen der Öffentlichkeit durch Publikationen zugänglich gemacht werden. Es bietet Lehrveranstaltungen zu Liechtenstein betreffenden Themen an. Das Liechtenstein-Institut erweitert das liechtensteinische Bildungswesen auf akademischer Stufe. Das Liechtenstein-Institut will mit seiner Tätigkeit einen verantwortungsvollen Beitrag zur Beschäftigung mit Liechtenstein und zum liechtensteinischen Selbstverständnis leisten. (Artikel 2 des Statuts des Liechtenstein-Instituts).


Gründungsversammlung im Kapitelsaal des
heutigen Pfarrhauses auf dem Kirchhügel in Bendern

Die Gründung

Das Liechtenstein-Institut wurde am 15. August 1986 - am Staatsfeiertag des Fürstentums Liechtenstein - gegründet und nahm ein Jahr später seinen Betrieb auf. 

Die Rechtsform

Als privater, gemeinnütziger Verein ist es unabhängig und parteipolitisch ungebunden. Rechtlich hat es den Status eines Hochschulinstitutes. ¨


Das Leitbild

Das Liechtenstein-Institut wurde 1986 als privates, unabhängiges Hoch­schul­institut in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins mit Sitz in Bendern ge­gründet. Organe sind die Mitgliederversammlung, der In­sti­tuts­vorstand, der Wissenschaftliche Rat und der Direktor/die Direktorin. Die wis­sen­schaftlichen Leistungen werden vorab von For­schungs­beauf­tragten am Institut sowie freien Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erbracht. Die Fach­be­reiche von For­schung und Lehre sind Rechts-, Politik-, Wirt­schafts- und Ge­schichts­wissen­schaft.
 
Das Liechtenstein-Institut ist eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung und akade­mi­sche Lehrstätte mit dem Hauptziel, Beiträge mit direktem Liech­ten­stein-Bezug oder zu liech­ten­steinrelevanten Themen (z.B. Kleinstaaten, euro­päische Integration, Region Alpen­rhein-Bo­den­see) und zu einschlägigen, über Liechtenstein hinausreichenden Fragestellungen zu leisten. Damit sol­­len insbesondere das Selbst­ver­ständnis und die nachhaltige Ent­wick­lung Liechtensteins wirk­­sam un­ter­stützt werden.
 
Forschungsthemen können von den Organmitgliedern des Instituts, den Forschenden, wie auch von Behörden und kooperierenden Forschungsinstituten dem Wissenschaftlichen Rat vorgeschlagen werden. Das Liechtenstein-Institut wird über eine mehr­­jährige Leistungs­vereinbarung mit dem liechtensteinischen Staat, durch Ge­mein­de­bei­trä­ge sowie private Spen­den und Dienstleistungseinnahmen unter Wahrung des ver­fas­sungs­mässig gewährleisteten Rechts auf Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit finanziert.
 
Das Liechtenstein-Institut verwirklicht seine Ziele durch Forschung, Lehre, Publi­kationen, Beiträge an externen Tagungen und Kongressen, eigene Veranstaltungen und Medienbeiträge. Es werden auch Dok­to­ran­den­stellen und Praktikumsplätze bereitgestellt sowie Dienst­leistun­gen angeboten, etwa Gutachten, Studien, Betreuung von Dissertationen und Diplomarbeiten oder Beiträge zur Berufsfortbildung und Erwachsenenbildung. Von besonderer Be­deutung für das Liechtenstein-Institut sind Kooperationen mit Forschenden aus­län­discher Universitäten und Hochschulen, im Land selbst die Abstimmung mit der Hochschule Liechtenstein.
 
Das Liechtenstein-Institut baut auf die Selbständigkeit und Eigen­ver­ant­wortung seiner For­schenden. Neben fachlicher Expertise sind internationale Vernetzung und eine gu­te Ver­an­ke­rung im Land ebenso wie Interdisziplinarität, Teamorientierung und Kommuni­kations­fä­hig­keit wesentliche Voraussetzungen ihres Erfolgs.
 
Die Forschung des Liechtenstein-Instituts zu liech­ten­steinrelevanten Themen ist primär grund­­lagenorientiert. Bezugspunkte sind Souveränität und Iden­tität Liech­tensteins und von Klein­staaten generell, die es in der Geschichte zu erforschen und mit Blick auf internationale Zusammenhänge und die Fortentwicklung von Politik und Recht, Wirt­schaft und Gesellschaft wissenschaftlich zu begleiten gilt.