Umsetzung
Anlässlich der akademischen Feier vom 17. Mai 1998 zur Eröffnung des neuen Gebäudes des Liechtenstein-Instituts charakterisierte der Präsident, Dr. Guido Meier, das Institut wie folgt:

„Das ist das Liechtenstein-Institut: Bemühen um Fragen, die sich uns als Staat, als Volk, als Land, als Wirtschaftsraum jetzt und in der Zukunft stellen, stets mit Blick nach vorne und zurück, vergleichend, aus Erfahrung lernend, projizierend, unabhängig, für unser Land, das uns lange erhalten bleiben soll, nachhaltig, wie man heute sagt, mit Konstanz inmitten der Wandlungen.“

In einer Bilanz an der erwähnten Veranstaltung gelangte Guido Meier zum Schluss: „Viele Arbeitsergebnisse aus dem Liechtenstein-Institut gehören heute zum Wissensstand in Staat, Politik, Gerichten, Volk und Kultur Liechtensteins. Diese Arbeiten sind Erkenntnisgrundlagen geworden, auf die man wie selbstverständlich zurückgreift und im entsprechenden Buch nachschlägt – das ist gut so. Vor 10 Jahren konnte man dies bei vielen Fragen nicht tun. Und dass solche Themenbearbeitungen gelegentlich Tabus brachen und auch zu öffentlichen Kontroversen führten, liegt in der Natur der Sache, im Aufgreifen eines Themas an sich oder manchmal erst in der gründlichen Beschäftigung damit. Heute kann man mit vielem im Land dank der Vorarbeit des Liechtenstein-Instituts gelöster umgehen.“

Wenn dies bereits 1998 betont werden konnte, gilt dies heute umso mehr. Die Festansprachen zum 25-jährigen Jubiläum 2011 sowie die Festschrift zu diesem Anlass belegen, welch breite und tiefe Themenbearbeitung das Liechtenstein-Institut mit seiner wissenschaftlichen Tätigkeit erreicht hat. Rund 30 Forschungsbeauftragte in den ersten 25 Jahren, weit über 100 Vorlesungsreihen, Symposien und Einzelveranstaltungen sowie rund 500 Publikationen in Form von Büchern oder Beiträgen in Zeitschriften und Sammelbänden, die aus der Forschungstätigkeit am Liechtenstein-Institut resultierten, legen Zeugnis davon ab.

Die Forschungsbeauftragten des Liechtenstein-Instituts wurden auch immer wieder von der Regierung, den Behörden, von Gemeinden und von privaten Stellen für Gutachten und wissenschaftlich fundierte Studien angefragt. Dies sowie die Lehrtätigkeit führen zu einer starken Verankerung in der liechtensteinischen Gesellschaft und Öffentlichkeit im Sinne einer anwendungsorientierten Grundlagenforschung.


Anlässlich der akademischen Feier vom 17. Mai 1998 zur Eröffnung des neuen Gebäudes des Liechtenstein-Instituts charakterisierte der Präsident, Dr. Guido Meier, das Institut wie folgt:

„Das ist das Liechtenstein-Institut: Bemühen um Fragen, die sich uns als Staat, als Volk, als Land, als Wirtschaftsraum jetzt und in der Zukunft stellen, stets mit Blick nach vorne und zurück, vergleichend, aus Erfahrung lernend, projizierend, unabhängig, für unser Land, das uns lange erhalten bleiben soll, nachhaltig, wie man heute sagt, mit Konstanz inmitten der Wandlungen.“

In einer Bilanz an der erwähnten Veranstaltung gelangte Guido Meier zum Schluss: „Viele Arbeitsergebnisse aus dem Liechtenstein-Institut gehören heute zum Wissensstand in Staat, Politik, Gerichten, Volk und Kultur Liechtensteins. Diese Arbeiten sind Erkenntnisgrundlagen geworden, auf die man wie selbstverständlich zurückgreift und im entsprechenden Buch nachschlägt – das ist gut so. Vor 10 Jahren konnte man dies bei vielen Fragen nicht tun. Und dass solche Themenbearbeitungen gelegentlich Tabus brachen und auch zu öffentlichen Kontroversen führten, liegt in der Natur der Sache, im Aufgreifen eines Themas an sich oder manchmal erst in der gründlichen Beschäftigung damit. Heute kann man mit vielem im Land dank der Vorarbeit des Liechtenstein-Instituts gelöster umgehen.“

Wenn dies bereits 1998 betont werden konnte, gilt dies heute umso mehr. Die Festansprachen zum 25-jährigen Jubiläum 2011 sowie die Festschrift zu diesem Anlass belegen, welch breite und tiefe Themenbearbeitung das Liechtenstein-Institut mit seiner wissenschaftlichen Tätigkeit erreicht hat. Rund 30 Forschungsbeauftragte in den ersten 25 Jahren, weit über 100 Vorlesungsreihen, Symposien und Einzelveranstaltungen sowie rund 500 Publikationen in Form von Büchern oder Beiträgen in Zeitschriften und Sammelbänden, die aus der Forschungstätigkeit am Liechtenstein-Institut resultierten, legen Zeugnis davon ab.

Die Forschungsbeauftragten des Liechtenstein-Instituts wurden auch immer wieder von der Regierung, den Behörden, von Gemeinden und von privaten Stellen für Gutachten und wissenschaftlich fundierte Studien angefragt. Dies sowie die Lehrtätigkeit führen zu einer starken Verankerung in der liechtensteinischen Gesellschaft und Öffentlichkeit im Sinne einer anwendungsorientierten Grundlagenforschung.