Forschungs Detail
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| Politik |
| Gewaltenteilung unter den Bedingungen des Kleinstaates. Fallbeispiel Liechtenstein |
| Dr. Zoltán Tibor Pállinger |
Ausgehend vom Beispiel Liechtenstein soll in vergleichender Perspektive gezeigt werden, wie sich das Phänomen der „Kleinheit“ auf die „Gewaltenteilung“ in demokratischen Systemen auswirkt.
Konkret sollen in einem ersten Schritt die bestehenden Gewaltenteilungstheorien entscheidtheoretisch erweitert und für einen kleinstaatlichen Kontext spezifiziert werden.
In einem zweiten Schritt sollen anhand von Fallbeispielen die Entscheidungsprozesse und- strukturen analysiert und an der Norm der Gewaltenteilung (die durch eine Reihe von Indikatoren näher bestimmt werden muss) gemessen werden. Dabei wird zu einem die Frage beantwortet, ob und in welchem Ausmass die formalen und informellen Strukturen voneinander abweichen und zum anderen die Auswirkungen des Faktors „Kleinheit“ auf die Gewaltenteilung ermittelt.
In einem dritten Schritt werden schliesslich die Auswirkungen der einzelnen institutionellen Arrangements (konkrete Ausgestaltung der Gewaltenteilung) auf die Performanz, das Funktionieren sowie die Demokratiequalität des politischen Systems untersucht. Gestützt auf diese Resultate sollen die wichtigsten Probleme und die neuen Herausforderungen hinsichtlich des Problems der Gewaltenteilung skizziert und mögliche Lösungsoptionen erarbeitet und hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit bewertet werden.
Die Studie ist interdisziplinär angelegt: Neben quantitativen und qualitativen politikwissenschaftlichen sollen sowohl rechtswissenschaftliche wie auch ideengeschichtliche Methoden Anwendung finden.
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